Am Filmdreh in Vietnam: auf dem Programm steht die Verfilmung des Buches eines Kriegshelden aus dem Vietnamkrieg. In den Hauptrollen ein paar abgehalfterte Schauspieler, auf der Suche nach einer oscarreifen Rolle.
Die Einheit der US-Army, die einen Gefangenen aus den Händen des Vietkong befreien soll, wird gebildet aus dem Actionhelden Tugg Speedman (Ben Stiller), dessen beste Actionzeit schon hinter ihm liegt.
Dann gibt es den 5-fachen Oscarpreisträger Kirk Larazus (Robert Downey jr. ), der hat sich für die Rolle des afroamerikanischen Sergeants die Haut chirurgisch dunkel färben lassen. Und Comeystar Jeff Portnoy (Jeff Black) ist mehr am Beschaffen von Heroin interessiert, als am Drehbuch.
Da der Film schon nach kurzer Zeit das Budget sprengt und an den Marotten der “Stars” zu scheitern droht, setzt der Regisseur die ganze Truppe kurzerhand mitten im Dschungel ab, um sie im wirklichen Überlebenskampf zu filmen.
Dumm dabei ist nur, dass der Regisseur gleich auf eine (echte) Mine tritt und anstatt der drehbuchmäßig vorgesehenen Vietkong ein paar bis an die Zähne bewaffnete Drogenbanden durch die Gegend streifen.
Na und dann nimmt eben alles seinen Lauf….
Mein Fazit:
Es soll sich bei Tropical Thunder um eine Satire auf die Schauspielstars handeln. Das, was ich gesehen habe, war aber nur eine Mischung aus grauslichen und konfusen Szenen, die es perfekt verstanden hat, jedes auch noch so kleine Lächeln und jeden kleinen "ja,genau - Moment" zu verhindern.
Da nützt auch das in Nebenrollen vertretene Star-Aufgebot nichts. Da ist nichts von überzeichneten Klischees zu sehen, nur hilflose Versuche, in jeder der Figuren die Karikatur eines Typus von Schauspieler daszustellen. Ging komplett daneben.
Deshalb gibt es auch keine Szenenbilder, weil die Arbeit wollte ich mir nicht machen.