Der Nahe Osten zwischen dem Irak, Jordanien und Syrien. Das ist die Welt, in der CIA-Agent Roger Ferris (Leonardo DiCaprio) undercover arbeitet. Tod und Zerstörung gehören für ihn zu täglichen Geschäft. Er ist auf der Spur eines der Anführer einer Terrororganisation.
Selbst mit Hilfe der High-Tech Ausrüstung der CIA schafft es Ferris nicht, in die Organisation einzudringen. Die Gegner haben erkannt, dass man Informationen besser im direkten Gespräch oder mittels handgeschriebenen Nachrichten austauschen kann, die Kommunikationsmittel des 21. Jahrhunderts werden gemieden.
Dies zwingt Ferris dazu, sich ebenfalls direkt und unter höchster Gefahr für das eigene Leben den Gegner zu stellen. Auf der Jagd nach dem Terrorpaten bleiben Partner und Informanten auf der Strecke. Den Einsatz im Irak überlebt Ferris knapp. Dabei fallen ihm Informationen in die Hände, die ihn nach Amman in Jordanien führen.
Der jordanische Geheimdienst ist zwar ein Verbündeter der CIA, doch auch bei Verbündeten zählt am Ende nur das eigene Interesse. Sein eigener Vogesetzter Ed Hoffman (Russel Crowe) und Hani (Mark Strong), der Chef des jordanischen Geheimdienstes, spielen jeweils ihr eigenes Spiel und Ferris gerät immer mehr zwischen die Fronten.
Mein Fazit:
Brutal und entlarvend. In diesem Krieg spielt ein Menschenleben überhaupt keine Rolle. Die einen wollen ihren Hass in die Welt tragen und möglichst viele Opfer sind ihr Ziel. Die anderen kennen keine moralischen Grenzen, wenn es um das Aufspüren und Eliminieren von Extremisten geht. Kollateralschäden inklusive.
Eine Welt in der kein Platz mehr für Menschlichkeit ist ist das Thema des Filmes und das wird eindrucksvoll und bedrückend inszeniert.








