1941: Hans Landa, SS-Standartenführer unterzieht den Hof des Milchbauern Perrier LaPadite einer Inspektion. Spezialisiert für das Auffinden von versteckten Juden vermutet der SS-Mann dass der Bauer die seit der deutschen Übernahme Frankreichs die verschwundene jüdische Familie Dreyfus versteckt. Der Bauer verrät die Versteckten und Landa lässt das Feuer auf die unter dem Fußboden verborgene Familie eröffnen. Die einzige Überlebende, das Mädchen Shosanna, kann nur überleben, weil er die flüchtende nur vom Türrahmen aus beobachtet, die Waffe hebt und ihr aber nur “au revoir” nachruft.
Lt. Aldo Raine stellt in einer britischen Kaserne eine jüdische Einheit zusammen. Hinter Feindlichen Linien abgesetzt ist der Auftrag der Truppe nur einer: So viele Feinde in einer Nazi-Uniform zu töten, wie es nur geht. Lt. Raine, ein Nachfahre der Indianer, fordert seine Truppe dazu auf, gemäß der indianischen Traditionen die Leichen zu skalpieren. Mit Guerillataktiken gelingt es ihnen das Heer des dritten Reiches zu dezimieren. Um die Furcht vor seiner Truppe zu schüren, lässt Lt. Raine manche Soldaten am Leben und ritzt ihnen das Hakenkreuz in die Stirn. Die deutschen Soldaten geben ihnnen den Namen “Basterds”.
1944: Shosanna, die Tochter der getöteten Dreyfus, hat ihren Namen in Emanuelle Mimieux geändert und führt in Paris ein Kino, welches sie von ihrer Tante geerbt hat. Ein Film über den Schafschützen Frederick Zoller, der ganz alleine 25 Feinde erschoss und die restlichen 50 zum Rückzug “überredete”, soll uraufgeführt werden. Zoller selbst spielt die Hauptrolle und Emanuelle erweckt das Interesse von Zoller, den Film doch in Paris starten zu lassen.
Der von Zoller überredete Göbbels stimmt zu den Film im Pariser Kino uraufzuführen. Perfekte Gelegenheit viele der Nazi-Größen auf einen Schlag los zu werden. Pläne werden geschmiedet …
Mein Fazit:
Sehr guter Film, ein äußerst heikles Thema und Tarantino nimmt sich dessen an. Die Gradwanderung ist dem Kult-Regisseur gelungen. Christoph Waltz als SS-Standartenführer Landa ist die beste Besetzung die er finden konnte, und auch die anderen Mitglieder der Crew überzeugen auf der ganzen Linie.
Mit der Geschichte nimmt es Tarantino nicht so genau, dass ist aber auch gut so. Der Soundtrack ist ebenfalls hörenswert und einzigartig, man könnte selbst mit geschlossenen Film am Sound erkennen dass Tarantino federführend agierte.











