Finanzstarke Unternehmen haben in einer nahen Zukunft die Macht an sich gerissen und bestimmen die weltpolitische Bühne. Tamerlane der unter den großen Firmen die größte dieser multinationalen Giganten bereichert sich an den kriegerischen Auseinandersetzungen der USA. Der ehemalige Vizepräsident ist der Vorsitzende der Firma Tamerlane, also kein Zufall dass die Gruppe so gut am Krieg verdient. Brand Hauser ist einer der Handlanger des Ex-Vize und ein sehr talentierter Auftragskiller. Der gefühllose und selbstverliebte Hauser bekommt einen neuen Auftrag, der ihn in das Land “Turaqistan”, er soll den Ölscheich Omar Sharif aus dem Weg räumen, dieser hatte sich erdreist eine Pipeline zu planen und das ist Tamerlane ein Dorn im Auge.
Als Tarnung übernimmt Hauser die Organistation einer Expo, bei der die USA-Marken dem Volk von Turaqistan näher zu bringen, eigentlich nur die Marken von Tamerlane um noch mehr Geld zu scheffeln. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll auch der Neffe des Scheich ein angesagtes Pop-Sternchen, mit Namen Yonica Babyyeah, zu ehelichen. Die Vermählung soll Symbol für den Wiederaufbau von Turaqistan durch die Amerikaner stehen, wobei auch die Zerstörung derselben auch auf die Kappe der Amis geht.
Eine linksradikale Journalistin, Natalie Hegahuzen, begegnet dem aalglatten Killer Hauser und rüttelt gewaltig an der Fasade und macht den Auftrag komplizierter. Während es in Turaqistan Bomben regnet, geht es in dem abgeriegelten Gelände der Expo sehr turbolent zu …
Mein Fazit:
Dieser Film hat es leider nicht in die Kinos geschafft und kam direkt auf Blu-ray und DVD auf den Markt. Die Thematik ist wohl nicht mainstreamgerecht genug gewesen. Die in dem Film aufgegriffene Tatsache, dass mit Krieg auch sehr viel Geld verdient werden kann, ist wahrscheinlich etwas zu sarkastisch umgesetzt um der Masse zu gefallen. Ich fand den Film sehr gut und auch schön bissig, ein Auftragsmörder der nur weiss dass er noch lebt, wenn er sich Tabaskosauce stamperlweise reinkippt, ist mal was anderes. Dann noch eine Popqueen die lieber einen Prinzen ehelicht anstelle sich selbst treu zu sein und noch mehr. Zugreifen wenn man auf Komödien steht die eigentlich eine Tragödie sind, weil sie näher an der Wahrheit sein könnten als man glauben möchte.





