Dem Raumschiff, das mitten in Washington D.C. gelandet ist, entsteigt ein außerirdisches Wesen. Sein Name ist Klaatu (Michael Rennie) und er kommt in Frieden. Doch wie es bei uns Menschen so ist, wird erst einmal auf das Unbekannte geschossen und dann gefragt.
Als Klaatu verletzt am Boden liegt, erscheint der Roboter Gort und vernichtet mit geheimnisvollen Strahlen die Waffen der angetretenen Soldaten. Klaatu wird in einem Krankenhaus gepflegt und wünscht, mit den Führern aller Nationen der Erde an einem Ort zu sprechen. Es ist klar, dass dies an der Engstirnigkeit der Menschen scheitert.
Daraufhin verschwindet Klaatu aus dem Krankenhaus und mietet sich unter dem Namen Mr. Carpenter bei einer typischen amerikanischen Familie ein. Bobby, der Sohn der Familie führt ihn in Washington herum und schließlich zu einem der führenden Wissenschaftler der Erde: Professor Barnhardt (Sam Jaffe).
Endlich hat der Ausserirdische nun jemanden gefunden, der sein Anliegen versteht. Es geht um nichts weniger als die Zukunft der Erde. Die Föderation der Planeten, deren Abgesandter Klaatu ist, verfolgt die Entwicklung auf unserem Planeten mit großer Sorge. Kernwaffen und die Entwicklung der Raumfahrt können auch zu einer Bedrohung anderer Planeten werden.
Die Föderation fordert, dass die Menschheit umdenkt und sich auf einen friedlichen Weg begibt, ansonsten würden drastische Mittel eingesetzt, bis hin zur Vernichtung der Erde. Klaatu hat die Mittel, um der Welt die Möglichkeiten der Föderation zu demonstrieren.
Mein Fazit:
Keine bösen Aliens, keine Spezialeffekte. Ein Ausserirdischer bewegt sich in der Welt der 1950er Jahre, die geprägt war vom Beginn des Wettrüstens. Der zweite Weltkrig war gerade vorüber und die Geschichte schien sich auf weitere Auseinandersetzungen zuzubewegen. Unter diesem Blickwinkel ist auch dieser Film zu sehen. Wenn wir Menschen es nicht alleine schaffen, friedlich auf dem Planeten Erde zusammen zu leben, dann muss eben jemand anderes den Weg für uns bestimmen.
Andere Zeiten, andere Sitten:
damals hatten Fernsehkommentatoren wohl sehr gerne einen Hut im Studio auf.





