Bisher erschienen drei Spiele mit den verrückten Goblins. Nun im neuestem Teil sind sie endlich wieder am Start. König Balderon, der Herrscher über das Goblinland, ist sehr betrübt.
Das Lieblingshaustier ihrer Majestät, das Erdferkel Riri, ist plötzlich verschwunden – und natürlich sind nun Stucco der Krieger, Tschups der Dieb und Perluis der Magier gefragt. Ihr Auftrag: Findet Riri! Das Erdferkel soll Gerüchten zufolge keinem Verbrechen zum Opfer gefallen sein, es fühle sich nur an einem anderen Ort wohler. Der König will das natürlich nicht glauben und beauftragt die Goblins mit der Suche nach Riri. Fall sich aber die Gerüchte bewahrheiten und Riri fühlte sich tatsächlich woanders wohler, dann möchte Balderon auch Beweise dafür haben. Die Suche nach dem Erdferkel erweist sich als abenteuerlicher und gefährlicher als gedacht und die drei Freunde müssen allerlei Rätsel lösen und sich aus als ausweglos erscheinenden Situationen retten. Ob die drei Goblins Riri finden und ob Riri nun tatsächlich glücklicher ist als zuvor bei König Balderon?
(Entwicklerangaben) Hier noch die Lebensläufe der drei Goblins:
Tchoop, der Detektiv
Tchoop war als Kind kleiwüchsig, aber aufgeweckt und neugierig. Mit Expermienten nervte er seine Mitgoblins, indem er Spielzeuge auf sehr unkonventionelle Weise zu verwenden verstand, seinen Frisör mit Gurken verzierte oder Straßenlampen mit Stühlen ausstattete (wobei lediglich eine oder zwei Lampen unbrauchbar wurden!). Durch diese Eskapaden landete Tchoop letztlich im Goblizeirevier. Dort sah er auf dem Tisch des Inspektors eine Lupe und schon wars um den lieben Kleinen geschehen – er wusste nun, was seine Berufung ist: Detektiv! Tchoop ist im “Verein der guten alten Zeiten” tätig und trägt prinzipiell den Traditionsanzug der Goblins mit dem obligatorischen Hut. Manche Geiferer behaupten, dass der Hut nur dazu dient, die angehende Glatze zu verbergen; aber sie sind wahrscheinlich bloß neidisch, denn „der Hut steht ihm gut“.
Perlius, der Zauberer
Perlius wollte der Palastgarde als Kampfmagier beitreten, wurde aber wegen seines Namens und seines ständig verträumten Lächelns ausgemustert. Doch was ein echter Goblin ist, der lässt den Kopf nicht hängen – und so schlug Perlius einen akademischen Karriereweg ein und wurde in die Königliche Archäologische Expedition (KAE)aufgenommen. Er leitete mehrere Ausgrabungen von alten Siedlungen, die er als Städte von Protogoblos ansah. Damit setzte er sich aktiv für die Theorie ein, dass Goblins in Wirklichkeit Vorfahren aller auf der Welt existierenden Wesen sind. Wenn Perlius mal nicht an einem fundamentalen wissenschaftlichen Projekt arbeitet, hilft er gerne seinem Freund Tchoop aus der Detektei.
Stucco, der Starke
Von seiner Großmutter wird Stucco oft “mein kleiner Stucci” genannt. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass seine Großmutter Weltmeisterin im Hufeisenverbiegen ist und dass Stucco solch eine Anrede von Fremden nicht allzu gut aufnimmt. Er arbeitete schon im Zirkus, im öffentlichen Haus und bei der königlichen Flotte, aber wegen seiner Gewohnheiten (viel essen und dafür möglichst wenig zu tun), waren seine jeweiligen Berufe immer nur sehr befristet. Stucco ist eine sehr harmonische Persönlichkeit: Er liebt Tomaten, hasst Brei und mag Sport. Warum? Na, weil er eben eine harmonische Persönlichkeit ist.
Mein Fazit:
Ich kenne die Gobliiins Spiele noch aus Amiga-Zeiten und schon damals haben mich die Spiele sehr begeistert durch den abgedrehten Humor. Der neueste Teil der Reihe vermittelt das Gefühl von Anno dazumal und begeistert, die Rätsel sind durchgeknallt aber trotzdem immer logisch: z.Bsp. möchte ein Erdwurm, der auf den Namen "Monsterpfleger" hört, bezahlt werden, nur mit Geld kommt man da nicht weiter, erst wenn man ihm ein Witzbuch gibt, lässt er einen passieren. Das Flair aus vergangenen Tagen ist es wert die Vollversion zu kaufen.