Montag der jung Feuerwehrmann wird von seinem Chef sehr geschätzt. Seine Aufgabe ist die Aufspürung und Verbrennung der Bücher, die alle verboten sind. Haben die Leute auch noch so gute und ausgefeilte Verstecke, die Bücher vor der Verbrennung zu retten, Montag findet alle. Sobald die Suche erfolgreich war tritt er mit seinem Flammenwerfer in Aktion und verbrennt das Buch verseuchte Haus mitsamt Inhalt.
Eines Tages erklärt ihm die junge Lehrerin Clarisse, dass es einmal eine Zeit gab in der Feuerwehrmänner dazu da waren Feuer zu löschen, hält Montag für falsch und glaubt ihr nicht. Die Frage ob er eigentlich schon mal eines der Bücher gelesen hätte die er Tag für Tag verbrennt, musste er verneinen.
Ihre Anstösse und Meinugen der jungen Frau machen Montag gegen seinen Willen und Überzeugung nachdenklich. Er fühlt sich auch zunehmen zu Clarisse hingezogen und mit der ihm angetrauten Frau Linda, die ständig vor dem Fernseher sitzt, wird er immer unzufriedener. Von der Versuchung geweckt, die Clarisse in ihm keimen ließ, liest Montag eines Nachts sein erstes Buch, sofort fasziniert von der aufregenden neuen Welt des Geistes, die sich vor ihm auftut.
Er wird zum Süchtigen und lässt auch während seiner Arbeit Bücher mitgehen und verschlingt sie. Die verbotenen Früchte der Literatur lassen Clarisse und Montag einander näher kommen und die Gefühle verstärken sich, Angesicht der Welt die sich ihm eröffnet hat. Als seine Frau Linda hinter das Geheimnis kommt verrät sie Montag an die Behörden, durch Eifersucht gesteuert. Montag bleibt nichts anderes übrig als zu Clarisse in den Wald jenseits des Flusses zu flüchten …
Mein Fazit:
Sehr beklemmendes Bild was dieser Film zeichnet, Bücher sind böse. Er zeigt aber wozu ein Mensch fähig ist wenn er Ungerechtigkeit verhindern möchte und sich einer Sache aufopfert. Absolut Kult dieser Film. Die Geschichte ist zeitlos, wird aber zu Anfang etwas langatmig erzählt, das ändert sich aber im Verlauf des Films und fesselt dann bis zum Schluss.