Lady Sarah Ashley (Nicole Kidman) reist nach Australien um ihren Ehemann dazu zu bringen, die anscheinend Verlust bringende Rinderranch Faraway Downs zu verkaufen. Bei Ihrer Ankunft trifft sie zum einen auf eine ihr vollkommen fremde Welt, weitab vom zivilisierten England, zum anderen auf Sam Drover (Hugh Jackman) der von ihrem Mann gebeten wurde, sie zur Ranch zu geleiten
Die Ankunft auf Faraway Downs führt Sie geradewegs zum Leichnam ihres Mannes, der, wie Verwalter Neil Fletcher (David Wenham) behauptet, vom Aborigine King George (David Gulpilil) getötet wurde. Und sie trifft auf den kleinen Nullah (Brandon Walters), dessen Mutter auf der Ranch arbeitet und dessen Vater eben dieser Neil Fletcher ist.
Bald stellt sich heraus, dass Neil Fletcher in Wahrheit für den Rinderbaron King Carney arbeitet und seit langer Zeit schon die Arbeit auf Faraway Downs hintertrieben hat. Als Lady Ashley ihn deshalb entlässt, nimmt er alle Männer mit. Die riesige Rinderherde hat nun keine Führung, doch Sam Drover erscheint im rechten Moment um zu helfen.
Eine Geschichte voller großer Bilder und großer Bilder nimmt ihren Lauf. Die Liebe zwischen Sarah und Sam, die Gedanken von Nulla, der auf der Suche nach seinen Wurzeln ist, die beeindruckende Landschaft der Northern Territories.
Sie nimmt ihren Lauf vor zwei Abschnitten aus der Geschichte Australiens:
Das Schicksal des Mischlingsjungen Nullah ist das Schicksal einer ganzen Generation von Kindern weißer Väter und Aborigini-Mütter, die noch bis ins Jahr 1973 von ihrem Müttern getrennt wurden untem dem Vorwand zutiefst rassisischer Vorurteile. Der weiße Anteil in ihnen sollte vor dem wilden, schwarzen Anteil geschützt werden. Eine Teil der Geschichte Australiens der den dort lebenden Menschen heute als ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit bewusst wird.
1939, das Jahr in dem Lady Ashley in Australien eintrifft, ist auch der Vorarbend des 2. Weltkrieges. Wenig später beginnen die Japaner mit dem Angriff auf Pearl Harbour den blutigen Krieg im Pazifik, der auch Australien nicht verschont. Japanische Bomben fallen auf Darwin und dabei tritt die Geschichte des Filmes wieder die Geschichte Australiens.
Mein Fazit:
Viele Handlungen, die sich für mich aber nicht zu einem Ganzen zusammenfügen. Weil si viel zu erledigen ist in diesem Film, stellt sich für mich nicht so richtig das Gefühl ein, mitten drinnen in der Geschichte zu sein. Vom Rancherkrieg über die verlorengeglaubte Liebe, von den der aufkeimenden Mutter- Sohn-Beziehung zwischen Sarah und Nullah bis zum Portrait der australischen Gesellschaft vor mehr als 50 Jahren. Ein Film mit viele Anfängen, einigen Enden, aber dazwischen fehlen ein paar Lücken im Scipt.
Ein unterhaltender Film, bei dem die mehr als zweieinhalb Stunden schnell vergehen. (aber ein bisserl Kitschig ist es auch)







